Foto: Joern Blohm Photographie
Foto: Joern Blohm Photographie

Herzlich Willkommen auf Kingsmoor Manor!


Seit 2011 lebe ich mit meinen Pferden auf Kingsmoor Manor am Rande der Nordheide zwischen Hamburg und Bremen. Mein Traum war es von Anfang an, mit Kingsmoor Manor eine Oase inmitten der immer hektischer und unwirtlicher werdenden Welt zu erschaffen, ein positives Umfeld, in dem sich Mensch und Tier wohl und zuhause fühlen und in dem eine ungehinderte Entwicklung stattfinden kann. Dabei geht es mir um die Entwicklung eines jeden Individuums selbst, aber auch um die Entwicklung der Beziehungen untereinander.

 

Wir widmen uns auf Kingsmoor Manor der Akademischen Reitkunst nach Bent Branderup ®, um die Pferde ihr bestmögliches Selbst werden zu lassen und dabei eins mit ihnen werden zu dürfen, sowohl körperlich nach biomechanischen Grundsätzen als auch auf mentaler Ebene. Voraussetzung hierfür ist gegenseitiges Vertrauen, welches um so mehr wachsen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Unsere eigenen Pferde wohnen auf Paddock Trails, da artgerechte Haltung für mich ein wichtiger Grundstein nicht nur für das Wohlbefinden sondern eben auch für die weitere Ausbildung eines Pferdes darstellt. 

 

Da ich sowohl als Trainerin als auch als osteopathische Pferdetherapeutin arbeite, verbinden sich auf Kingsmoor Manor beide Ansätze zu einem großen Ganzen. Sie helfen sich gegenseitig dabei, das individuelle Optimum für jedes Pferd zu erreichen.


Unterricht

Ich unterrichte nach den Prinzipien der Akademischen Reitkunst. Dies setzt keinerlei Vorkenntnisse weder des Schülers noch des Pferdes voraus. Der Einstieg ist auf jedem Ausbildungsniveau möglich!

  • mobiler Unterricht bei Euch am Stall in Niedersachsen in den Landkreisen Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Soltau, Rotenburg/Wümme, Verden, Bremen sowie in Hamburg
  • Unterricht mit dem eigenen Pferd auf Kingsmoor Manor am Rand der Nordheide
  • Tages- und Wochenendseminare auf Kingsmoor Manor oder bei Euch auf der Anlage
  • Intensivwochen auf Kingsmoor Manor
  • Unterricht per Live-Video-Chat

Mögliche Unterrichtsinhalte:

  • reiten
  • Bodenarbeit
  • Handarbeit
  • Longenarbeit/Advanced Longing
  • Sitzschulung (auch an der Longe)
  • Theorievorträge
  • theoretische Hintergrundinformationen während des praktischen Unterrichts
  • Kommunikation mit dem Pferd für mehr Sicherheit im täglichen Umgang und beim Reiten, mehr Harmonie, und mehr gemeinsamen Spaß mit dem Pferd!
  • Verfeinerung der Hilfengebung

Preise:

Eine Einheit (30 Minuten)                € 50,00

Eine Doppeleinheit (60 Minuten)   € 90,00

Seminarpreise auf Anfrage

Termine nach Absprache

pferdeosteopathie

Foto: Lux und Liebe Fotografie
Foto: Lux und Liebe Fotografie

Als osteopathische Pferdetherapeutin helfe ich den Pferden komplementärmedizinisch, indem ich funktionelle Störungen aufspüre und behandle. Dabei werden die Selbstheilungskräfte des Pferdes aktiviert: Sowohl die Lebensenergie (Qi) als auch Blut und Lymphe können wieder frei fließen und Nährstoffe, Hormone, Sauerstoff sowie Stoffwechselprodukte transportieren. 

 

Verspannungen, Faszienverklebungen oder Narben können das Pferd in seinen Bewegungsmöglichkeiten sowie in seiner Psyche einschränken. Aber auch Pferde ohne sichtbare Einschränkungen profitieren von einer osteopathischen Behandlung, da unbemerkte Problematiken entdeckt und behandelt werden können, bevor sie einen irreversiblen Schadensmechanismus auslösen.

 

Osteopathischer Check up (ca. 2 Stunden):

  • Anamnese
  • Adspektion/Exterieuranalyse
  • Bewegungsanalyse
  • Equipmentüberprüfung
  • Palpation
  • Befundung
  • Behandlung

Wenn angezeigt, biete ich zusätzlich zur parietalen Osteopathie auch folgende Behandlungstechniken an:

  • cranio-sacrale Osteopathie
  • Pferdetaping
  • subkutane Reflextherapie
  • Fascial Release
  • klassische Massage
  • elektromechanische Massage
  • Stresspunktmassage nach Jack Meagher
  • Wärmeanwendungen

Preise:

Osteopathische Erstbehandlung € 145,00

Nachbehandlungen je nach

Aufwand/Absprache €   90,00 - € 135,00

Massage ab €   90,00

Bent-branderup®-produkte

Die Bent-Branderup®-Produkte sind dafür konzipiert, eine bestmögliche Verbindung mit dem Pferd über das genutzte Equipment zu erreichen. Vor allem der Sattel "Bent Branderup® by Stübben", der exklusiv für die Akademische Reitkunst entwickelt wurde, und der Bent-Branderup®-Schulungssattel ermöglichen eine besondere Art der Einwirkung über den geschulten Reitersitz. Beide Sättel können über mich nach entsprechender persönlicher Beratung mit dem eigenen Pferd probegeritten und erworben werden.

 

Außerdem kann weiteres Zubehör wie Kappzäume, Zügel, Cavemore, Cavesal etc. über mich bezogen werden. Gerne helfe ich bei der Auswahl und berate individuell, was für die aktuelle Situation das Beste ist.

 

Foto: Lux und Liebe Fotografie
Foto: Lux und Liebe Fotografie


Meine Pferde

Baccaro

Baccaro, geb. 2005, ist ein Welsh Partbred mit Vollblutanteil und seit 2007 bei mir. Mit ihm zusammen habe ich die Akademische Reitkunst entdeckt und festgestellt, dass eine fundierte Ausbildung gerade für unsichere Pferde immens wichtig ist. So durfte und darf ich Baccaro bei seiner Entfaltung, die vor allem mental voranschreitet, begleiten und ich genieße jede Minute mit ihm. Er ist immer fröhlich und allem aufgeschlossen, lässt mich jegliche Sorgen in seiner Anwesenheit vergessen. 2006 habe ich mich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Dass er nur ein Jahr später zu mir gehörte, kann ich immer noch kaum fassen. Leider wurde seine Ausbildung von zwei langwierigen Krankheiten unterbrochen: von 2008 bis 2009 von einem Einriss sowohl der Beuge- als auch der Strecksehne am Hinterbein sowie von 2012 bis 2013 von einer schweren Vergiftungsrehe. Beides hat uns nur noch mehr zusammengeschweißt. ❤️

Glenmorgan Ben Ruby

Glenmorgan Ben Ruby, genannt Ruby, ist ein Morgan Horse aus der Zucht von Susen Fischer-Henkel, ein absolutes "Wunschkind" und als Absetzer Ende 2011 nach Kingsmoor Manor gekommen. Er ist das erste - aber nicht das letzte - Fohlen seiner aus den USA importierten Eltern und hat nicht nur mich, sondern auch seine Züchterin begeistert. Er ist innerlich und äußerlich "typisch Morgan", glänzt in dunklem Fuchsrot und ist für jeden Spaß zu haben. (Solange IHM das Spaß macht!) Ruby hat mir in seinem jungen Leben schon eine Menge über Pferde und deren Ausbildung beigebracht und ich bin gespannt, was ich noch alles von ihm lernen werde. Sein Selbstbewusstsein ist unerschütterlich und man tut besser daran, seine und die eigene Energie nicht hochkochen zu lassen. Aber wenn alles stimmt und Ruby mit mir "tanzt", ist er ein atemberaubend schönes Pferd! ❤️

Foto: Lux und Liebe Fotografie
Foto: Lux und Liebe Fotografie

Balijera

Balijera (oder kurz Bali), ihres Zeichens P.R.E. (Pura Raza Española) wurde 2003 in Spanien geboren, wo sie einige Jahre als Zuchtstute eingesetzt wurde. Als Opfer der Weltwirtschaftskrise war sie zur Schlachtung nominiert, wurde aber glücklicherweise von einer Kollegin vor diesem Schicksal bewahrt und zusammen mit ihrem damaligen Fohlen bei Fuß nach Deutschland überführt. Nach mehrjähriger Eingewöhnungszeit (Balis Zustand war sowohl seelisch als auch körperlich nicht der Beste ...) hat sich zu meinem Glück besagte Kollegin entschlossen - nachdem Bali mich selbst ausgesucht hat - sie in meine Hände zu geben, so dass sie Anfang 2016 zu mir kam. Bali hat die hübscheste Pferdeseele, die ich bisher gesehen habe, und es ist, als ob wir uns schon Jahre kennen würden. Trotzdem haben wir in der Ausbildung nochmal ganz von vorne angefangen, um eine sichere Basis zu schaffen für alles, was wir noch gemeinsam erleben und unternehmen werden. ❤️


in memoriam

Buddy

Buddy war mein erstes eigenes Pony - ein Huzule. Mit Buddy war alles möglich: Dressur, Springen, Schleppjagden oder einfach Ausritte. Buddy war hochgradig dämpfig, als ich ihn kaufte, und sollte zum Schlachter, da die damaligen Besitzer ihn loswerden wollten. So kam es, dass ich mich ab diesem Zeitpunkt (1990) für Alternativen zur damals noch üblichen Boxenhaltung interessierte und auch diverse Ideen umsetzte. Vom Bau meines ersten eigenen Holzunterstandes auf Buddys Weide bis zu meinem heutigen "Paddock and Pasture Paradise" war es ein langer Weg, auf dem mich Buddy 18 Jahre lang begleitet hat. Buddy hat mich in vielerlei Hinsicht zum Umdenken gebracht, auch reiterlich. Dabei hat er mit mir zusammen eine Menge ausprobiert und war einfach mein bester Freund. Die Lücke, die sein (natürlicher) Tod in mein Herz gerissen hat, wird nie geschlossen werden. ❤️

Sina

Sina, ein Schweres Dänisches Warmblut, wurde in ihrem Leben mehrfach verkauft, zuletzt zweimal davon, weil die damaligen Besitzer sich jeweils getrennt hatten und der männliche Part danach nicht mehr reiten wollte. Beim zweiten (und letzten) Mal kam sie in meine Hände - nicht weil ich sie haben wollte, sondern weil sie bei mir sein wollte. Sobald ich sie mit anderen Menschen alleine gelassen habe, wurde sie panisch. Wenn ich da war, war alles in Ordnung. So übernahm ich dieses traumatisierte Pferd und hatte keinerlei Erwartungen in sie. Belohnt hat sie mich dafür mit bedingungsloser Liebe. Auf Sina konnte man im wahrsten Sinne des Wortes die Kraft eines Pferdes unter sich spüren. Wohl dem, der sie nicht herausgefordert hat. Dann kam bei ihr alles "von alleine" und die fliegenden Galoppwechsel auf den kurvenreichen Geländestrecken kann ich bis heute in meinem Körper und in meiner Seele spüren. Sina starb mit dem Kopf in meinen Schoß gebettet und hat zum Abschied leise gewiehert. Sie war ein sehr besonderes Pferd. ❤️

Sabrina

Sabrina habe ich Anfang der 90er Jahre von einer guten Freundin übernommen, die sie nicht mit ins Ausland nehmen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war mein Buddy schwer krank (unheilbar, wie verschiedene Tierärzte attestiert hatten, er litt am Fesselringband-Syndrom), so dass ich mich freute, wieder aktiv reiten zu können. Sabrina hat einfach nur Spaß gemacht und sie war eine Seele von Pferd - nur ihre Angst vor Traktoren jeglicher Art war legendär. Ansonsten war sie jedoch ein Pferd mit Nerven und dank ihres spanischen Bluteinschlages mit einem gewissen Temperament gesegnet. Sabrina war es auf dem Reitplatz zu langweilig, so dass wir viel ausgeritten sind und eine fantastische gemeinsame Zeit hatten. Als Buddy wie durch ein Wunder doch wieder genesen war, musste ich sie schließlich aus finanziellen Gründen verkaufen. Damals war ich Anfang 20 und konnte mir keine zwei Pferde in Pension leisten. Zum Glück fand ich einen Platz, wo es ihr objektiv gesehen sogar besser ging als bei mir und dort konnte sie den Rest ihres Lebens in einer Mini-Herde (was ihr sehr recht war) direkt am Wohnhaus der neuen Eigentümerin verbringen. ❤️